Wer ist online

Wir haben 377 Gäste online

Schon gehört?

20171231-jahreslosung-bunt-200.png

Sessionseröffnung

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Aktualisiert (Sonntag, 15. Januar 2017 um 18:59) Geschrieben von: Martina Schönhals Sonntag, 15. Januar 2017 um 18:39

Sessionsmotto 2017 nach Martin Luther: „Man muss bei den Kindern anfangen, wenn es im Staat besser werden soll.“

 

Ökumenischer Gottesdienst op kölsch - mit Pänz, Ringelsöck und Geißbock 

Mit rot-weiß geringelten Socken unter ihren schwarzen Talaren spielten Pfarrer Otmar Baumberger und Pfarrer Klaus Völkl schon zu Beginn des Gottesdienstes auf das Motto der Karnevalssession 2017 an:  “Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“. Wie in jedem Jahr seit 2002 hatte die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide zu Jahresbeginn wieder zum ökumenischen Sessionseröffnungsgottesdienst in die Christuskirche eingeladen.  Trotz Glatteis kamen rund 300 jecke Gemeindeglieder und Gäste, um gemeinsam zu beten und zu singen.

Zahlreiche Dellbrücker Vereine – vom Heimatverein „Ahl Kohjasser“, über „Ärm Söck“ und Dellbrücker Pirate bis zu Kajuja, KG Blau-Rot und KG UHU mit ihrem Schnäuzerballett – hatten ihre Plaggen-Träger zum Repräsentieren entsandt.

 

 

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die Kinder  

Dellbrücker Pänz zeigten ihre neuen Tänze vor dem Altar: Die „Schnäuzerpänz“ der KG UHU feierten Premiere mit aufwändigen Choreographien und einem schwierigen Anfangs- und Endbild. Bei den „Kajuja-Küken“ schwangen schon die Allerkleinsten zum Bläck Fööss-Klassiker „Pänz, Pänz“ die Tanzbeinchen.

 

 

 

 
„Man muss bei den Kindern anfangen, wenn es im Staat besser werden soll.“ Mit diesem Zitat des Reformators Martin Luther schlug Pfarrer Otmar Baumberger den Bogen vom aktuellen Sessionsmotto zum diesjährigen Reformations-Jubiläum. Seine Predigt begann der karnevalserprobte und bekennende FC-Köln-Fan Baumberger mit einer Geißbock-Figur im Arm.

Liturgisch gestaltete Pfarrer Klaus Völkl den Gottesdienst – komplett auf kölsch, vom Kyrie über das Glaubensbekenntnis bis zum Segen. Bei Lesung, Gebeten und Fürbitten wurden die beiden Pfarrer unterstützt von Hans-Egon Schmitz, Rudi Meier, Rudi Müller und Hans Michels, der als stellvertretender Vorsitzender des katholischen Kirchenvorstands auch ein kölsches Grußwort sprach.

 



Die eingekölschten Lieder begleiteten Mechthild Brand an der Orgel, Otmar Baumberger am Klavier und die Kapelle „Blos mer jet“. Ein Dudelsack ertönte bei „Highland Cathedral“. Die von den Bläck Fööss in „Do bes die Stadt“ umgetextete Hymne lautete jetzt: „Do bes dä Här, vör däm mer all he stonn.“

 

Fotos: Martin Schmitz